Brandverhütung bei Heizungen

Mit Beginn der Heizsaison steigt auch die Zahl der Brände durch

unsachgemäße Aschelagerung, durch Funkenflug und durch Entzündung

brennbarer Stoffe am Heizgerät. Beachten Sie daher folgende

Sicherheitstipps zur Brandverhütung für verschiedene Heizgeräte.

 

Explodierende Kachelöfen

 

Lassen Sie nach dem Anheizen die Ofentür so lange offen, bis

das Holz zu einem niedrigen Glutstock herabgebrannt ist. 

Erst dann die Ofentür schließen. Schließt man die Tür zu früh,

bilden sich brennbare Gase, die explodieren können.

 

Offene Kamine

 

Funken und herausfallendes brennendes oder glosendes Holz können brennbare Materialien entzünden. Da Funken oft meterweit spritzen, können Kleidung, Polstermöbel, Bodenbeläge, Vorhänge, Papier usw. auch in größerer Entfernung entzündet werden. Schutz gegen diese Brandgefahren bieten Funkengitter. Angeheizte, offene Kamine niemals unbeaufsichtigt lassen.


Glutreste in der Asche

 

In der vermeintlich erkalteten Asche können sich noch bis zu 72 Stunden Glutreste verbergen. Asche darf deshalb nie in leere Waschmitteltrommeln, Schachteln oder Kunststoffbehälter geleert werden. Zur sachgerechten Entsorgung eignen sich nur Metallbehälter mit Deckel.

 

Elektroheizgeräte

 

Sie können dann gefährlich werden, wenn sie alt oder teilweise defekt sind

(geknickte Kabel, Heizspiralen, schadhafte Stecker). Vermeiden Sie auch

stärkere Verstaubungen. Die unmittelbar glühenden Teile können brennbare

Materialien entzünden, wenn sich diese zu nahe am oder sogar auf dem

Gerät befinden. Daher: Papier oder Kleidungsstücke nie auf Heizgeräte legen!

 

jährliche Überprüfung

 

Lassen Sie Ihre Heizanlage für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe oder Ihre Hackschnitzelheizung zumindest einmal jährlich vor Beginn der Heizsaison auf deren Funktionssicherheit überprüfen.

 

Verrußung von Heizungsrohren

 

Oftmals sind die Rauchrohre zu lang und nicht isoliert. Auch lassen viele Schornsteine in Bezug auf die Isolierung zu wünschen übrig. Das sind Gründe dafür, dass die feuchten Rauchgase mit Ruß vermischt, sich im Rohr und Schornstein absetzen.

Ruß ist fast reiner Kohlenstoff. Bei einem Schornsteinbrand entstehen Temperaturen von über 1000 Grad C, die schon manchen Schornstein haben reißen lassen, so dass ein Brand im Gebäude entstand.

Im Brandfall muss sofort eine Kette mit Kugel von der Schornsteinmündung herabgelassen werden, die den verengten Schornsteinquerschnitt vom aufgeblähten Ruß befreit. Geschieht das nicht, kann der Schornstein durch den Hitzestau reißen oder es kann zu Verpuffungen kommen. Die größte Gefahr besteht für das Gebäude in der Nachheizphase. Jetzt dringt die Hitze vom Schornsteininnern nach außen.

In den Schornstein darf weder Wasser noch Pulver gespritzt werden. Es würde wegen der großen Hitze zu schlagartigen Volumenvergrößerungen kommen, die das Schornsteinmauerwerk reißen lassen.

Freiw. Feuerwehr Offenhausen

Herrenstraße  4a

A - 4625 Offenhausen, OÖ

Tel.:0 7247 / 50011

 Fax.:0 7247 / 50011-27

 Mail.:14113@wl.ooelfv.at

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